EMC kauft NetWitness

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Der Storage- und Infrastruktur-Riese EMC ist weiter auf Einkaufstour. Diesmal übernimmt er den Netzwerk-Security- und -Monitoring-Spezialisten Netwitness. Dessen Entwicklungen sollen in Zukunft auch als Cloudservice von EMC-Tochter RSA angeboten werden.

Nach der 2,25-Milliarden-Übernahme von Isilon im November und der vorher stattgefundenen Miliarden-Einverleibung von Data Domain sollte man denken, EMC gibt sich erst einmal bescheidener. Doch der Kaufrausch geht nach weniger als einem halben Jahr weiter, verkündeten Käufer und Verkäufer am heutigen 4. April.

Das Geschäft war schon zum 1. April offiziell abgeschlossen worden, doch diesen Termin wollten die Unternehmen lieber nicht nutzen, um ihren Deal zu verkünden. NetWitness soll als Teil von RSA, dem Security-Arm des Infrastruktur-Riesen EMC, arbeiten.

Netwitness betreibt Netzwerksicherheits- und Überwachungsdienste über große und globale Netze. Auch die Analyse von versendetem Content im Netz soll Unternehmen helfen, sich an Compliance-Regeln zu halten – auch zur Durchsetzung Letzterer hat die Firma Tools und Dienste im Angebot.

Weil EMC den Kauf in seine Tochter RSA auslagern will, durfte RSA-Chef Tom Heiser ein paar Worte von sich geben. »Die NetWitness Netzwerk-Security- und Analyse-Fähigkeiten werden RSA-Lösungen zum Umgang mit Sicherheitsrisiken und Compliance-Regeln  sowohl in virtuellen wie auch physikalischen Umgebungen erweitern«.

Insidern zufolge plant RSA bereits Cloud-Dienste, um auch virtuelle Umgebungen zu schützen – und da pst NetWitness eben gut ins Portfolio.

Seit 2009 hat EMC die Unternehmen Isilon, Greenplum, Archer Technologies, SourceLabs, FastScale Technology, Data Domain, Configuresoft and Varonis Systems erworben.

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