Iranischer Hacker: Habe Rache für Stuxnet genommen

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»Rache für Stuxnet« sei die Motivation hinter dem Hack des Security-Anbieters Comodo gewesen, behauptet ein einsamer iranischer Hacker.

Der offenbar einzeln agierende  Hacker behauptet, der kürzliche Hack des SSL-Zertifikat-Ausstellers Comodo ginge auf seine Arbeiten zurück.

»Rache für Stuxnet« sei seine Motivation gewesen, behauptet er in krudem Englisch. Der Stuxnet-Wurm, der die iranischen Atomzentrifugen lahmlegte, ist nach Meinung vieler Sicherheitsanbieter ein gemeinsames Werk amerikanischer und israelischer Geheimdienste .

Der iranische Hacker, der nun die Verantwortung für die Bedrohung durch gefälschte SSL-Zertifikate auf sich nahm, erklärte, es handle sich tatsächlich um eine Rache für Stuxnet. Es sei ja alles so einfach gewesen, prahlt der Hacker und verriet die Passwörter, die er nutzte.

Sich selbst nennt der 21jährige den »Comodohacker«: Er habe die »Erfahrung von 1000 Hackern« genutzt, um schnell in das System von Comodo zu kommen und »Irans Führungsrolle und Atomwissenschaftler« zu verteidigen.

So belanglos wie Sophos-Mitarbeiter Paul Ducklin den Stuxnet-Wurm findet, war er wohl doch nicht – zumindest für die Iraner.

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