IBM erweitert seine Server-Labs in Taiwan

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Die Ingenieure sollen auf der asiatischen Insel das Systemdesign derart verbessern, dass kommerzielle Server noch besser und effizienter die gespeicherten Daten verarbeiten können.

Mit der Entwicklungsinitiative will der Technologiekonzern den wachsenden Bedürfnissen bei den Unternehmensdatenbanken zuvorkommen. Daher werde das Labor in Taipei ausgebaut und die Belegschaft um 10 Prozent vergrößert. Junge Talente sollen ein frisches Design der Power-Systems-Server entwickeln, um deutlich schnellere Zugriffe auf Datensätze zu ermöglichen. IBM schwebt ein High-End-Server für den Weltmarkt vor, der sich auch gut in den Schwellenländern vermarkten ließe.

Die Entwicklercrew in Taiwan soll sich ganz auf das Server-Projekt konzentrieren und sowohl die elektrischen als auch mechanischen Belange der Systeme auf den Prüfstand stellen. Sogar Randthemen wie Kundenservice und Fernwartung stehen dabei im Pflichtenheft der Ingenieure. Es sei geplant, das fertige Design anschließend in den Hightech-Fabriken Taiwans bauen zu lassen.

Die heutige Generation der Power-Systems-Server halte 54 Prozent des Unix-Server-Marktes (viertes Quartal 2010). Das sei sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor, meldet IBM. Damit halte man Hewlett-Packard und Oracle/Sun Microsystems auf Abstand.