Apple will ortsbasierte Dienste ausweiten

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Vergangene Woche waren zwei neue Jobs bei Apple im Silicon Valley ausgeschrieben, die darauf hinweisen, dass sich der Konzern massiv in der Entwicklung von »location based services« rund um iOS engagieren will.

Die zwei neuen Stellen auf der Apple-Website sind mit lockenden Texten versehen: »Arbeiten Sie für das Team, das die mobile Technik revolutioniert hat und definieren Sie mit, wie die Zukunft des Computings in der Post-PC-Ära aussieht«.

Das Maps-Team suche außergewöhnliche Entwickler, die helfen die »Mission zu erfüllen, die Interaktion mit ortsbasierten Diensten radikal zu verändern«. Doch wie erwartet, wurde nicht so viel verraten – außer, dass der Entwickler in der Maps-Abteilung sehr eng mit dem Team für Benutzeroberflächen zusammenarbeiten müsse, um »neue und innvoative Funktionen für iOS-Geräte« zu entwickeln. Also soll die Bedienung und Nutzung von Kartendiensten »revolutioniert« werden.

Offenbar will Apple die GPS-Anwendungen um das iPhone und das iPad massiv erweitern, nachdem der Kauf der Google-Maps-Konkurrenten Poly9 und Placebase schon fast ein Jahr zurückliegt und bislang noch kein Apple-Produkt daraus entstand. Poly9 erzeugt interaktive 3D-Karten aus dem Browser heraus, Placebase erzeugt Daten für Kartenmaterial. Derzeit ist Apple für seine iOS-Maps-Anwendung noch auf Daten von Google und Skyhook Wireless angewiesen.

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