Oracle profitiert von Rückkehr der Unternehmens-Investitionen

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Zumindest in den IT-Abteilungen ist die Wirtschaftskrise vorbei, und das bekommt Oracle zu spüren: Im Softwaregeschäft konnte das Unternehmen hoch punkten, und auch bei seinen Kombis aus Hard- und Software ging es bergauf.

Die aktuellen Quartalszahlen von Oracle und ihre -Zusammensetzung zeigen: Oracle profitiert vor allem vom Abschluss neuer Lizenz- und Wartungsverträge. Der Umsatz nur in diesem Quartal lag bei 8,8 Milliarden US-Dollar. Davon kämen 2,2 Milliarden vom Software-Neugeschäft, teilte Oracle gestern nach Börsenschluss mit. Dies ist im Vergleich zum selben Quartal des Vorjahres 29 Prozent mehr.

Beim Nettoergebnis legte Oracle sogar einen um 47 Prozent gestiegenen Wert von 2,8 Milliarden Dollar aufs Parkett, also einen Gewinn von 54 Cent pro Aktie. Das erlaubte eine Dividenden-Erhöhung um 6 Cent je Aktie.

Das Ergebnis belohnte die Börse mit Kurszuwächsen schon im Vorfeld, denn viel Neulizenzgeschäft bedeutet in der Regel auch langfristige Servicegeschäfte. Schon gestern war der Wert im Laufe des Tages ordentlich gestiegen (siehe Grafik), heute dürfte der Run auf die Oracle-Aktien anhalten.

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