Brocade stattet seine Switches mit IPv4- und IPv6-Kompatibilität aus

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Mit »Dual-IP« könnte man die neue Software des Herstellers für die Applikationskontrolle in seinen Switches bezeichnen: Sie ermöglicht eine Anbindung von neuen IPv6-Netzen an alte IPv4-Strukturen bei gleichzeitiger Leistungssteigerung.

Die neue Software-Version 12.3 für die ServerIron ADX Application Delivery Switches von Brocade soll die »nahtlose Anbindung bestehender IPv4-Netze an die neue IPv6- Ausbaustufe« erlauben. Damit würden die Geräte zu Gateways zwischen den Welten.

Und so gibt der Netzwerkausrüster dem Analysten Wayne Rash recht, der nach der Ankündigung der IANA, die IPv4-Adressen gingen nun wirklich zur Neige, keinen Ansturm auf die neue Architektur erwartet. Die Strategie von Brocade, einen langsamen und nahtlosen Übergang zu ermöglichen, schlägt genau in diese Kerbe.

Fachlich richtig nennt Brocade seine Switches »Dual-Protokoll«-Geräte. Ihre »einfache, funktionsreiche und standardisierte IPv4-zu-IPv6 Übersetzungs- Technologie« böte im Vergleich zu Router-basierten Lösungen nicht nur Layer 3-Übersetzungsdienste, sondern auch die »Intelligenz des hoch performanten Layers 7 für den sicheren, kontinuierlichen Betrieb von Applikationen und Protokollen«. Bis zu drei Millionen http-Verbindungen pro Sekunde seien hier möglich.

»Brocade ServerIron ADX mit der Softwareversion 12.3 und Erweiterung für Brocade Application Resource Broker 1.5 ist ab März verfügbar, Version 12.3.1 ab Mai.« meldet der Hersteller. Für Kunden mit bestehendem Service-Vertrag Sei das Upgrade kostenfrei.

Die neuen Funktionen seiner Firmware präsentiert Brocade in einem Produktvideo:

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