Studie: Nur Wenige profitieren von Kollaborations-Software

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Eine neue Forrester-Studie befragte 2500 IT-Profis in verschiedenen Ländern, darunter Deutschland, zu »Collaboration Tools«. Trauriges Ergebnis: Sie bringen bislang wenig.

Obwohl der Studie Die Studie »The State of Collaboration Software Implementations: 2011« zufolge Unternehmen aktiv in Kollaborationswerkzeuge investierten, um sich auf eine zunehmend dezentralisierte Arbeiterschaft einzustellen, sagten 64 Prozent der Befragten, dass diese Tools bislang keinen oder nur wenig Vorteile hervorbrachten.

Die meisten der in Kanada, Frankreich, Großbritannien und Deutschland von Forrester befragten IT-Profis meinen, dass Kollaborationswerkzeuge bisher vor allem der Reduktion der Reisekosten und der internen Kommunikation dienen – 62 Prozent sind jedenfalls dieser Meinung.

Nur 9 Prozent behaupten, die neue Technik habe ihre »time to market« für neue Produkte verbessert – in der Entwicklung wird oft noch zu wenig »kollaboriert«. Stärkere Innovation und Partnerbindung stehe noch immer tief auf der Prioritätenliste – anfangs wird offenbar mehr unter der Neuheit kollabiert als kollaboriert.

Forrester-Analyst TJ Keitt erklärt den Käufern der 499-Dollar-Studie, wie man durch den richtigen Mix von Kooperations-Tools die Vorteile im Geschäft voranbringt – nicht weniger, sondern mehr unterschiedliche Werkzeuge würden dies vollbringen können. Das allerdings sei nicht das alleinige »magische Elixir«, denn die IT-Collaboration-Profis müssten auch den Geschäftsleuten klarmachen, wie diese in Zusammenarbeit die richtigen »Policies« für die Informations-Arbeitskräfte festlegten – um den vollen Nutzen aus den Tools herauszuholen.

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