IBM: IT-Bausteine als »Architektur des 21. Jahrhunderts«

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Dinosaurier sterben nicht aus, und so hat IBM den Verkauf des IT-Fuhrparks einer Verjüngungskur unterzogen: Der blaue Riese unter den IT-Firmen bringt nun »vorkonfigurierte IT-Bausteine« für verschiedene Branchen und Aufgaben.

Das Prinzip der Service-Orientierten Architektur gibt IBM nicht einfach auf und erweitert es auf vorkonfigurierte Hardware und Dienstleistungen. Das Ganze nennt Big Blue nun »Bausteine der Architektur des 21. Jahrhunderts«.

Die »Building Blocks« sollen eine schnelle Installation erlauben und dabei die Kosten senken, preist IBM seine Bausteine an. Von virtuellen Servern über Speichersysteme mit entsprechender Software bis hin zu Service-Desk- und Helpdesk-Konfigurationen oder Unified-Communications-Netzwerken soll das Angebot reichen.

IBMs Global Technology Services will die schon intern bei IBM ausgetesteten und genutzten Bestandteile einfach für Unternehmenskunden anpassen. So habe man Komponenten für vordefinierte Prozesse im eigenen Hause entworfen, der Kunde könne sich die nötigen IT-Legobausteine dafür selbst auswählen – bei der Konfiguration der fertigen Blocks spare er 60 Prozent des Installationsaufwandes, weil es ja schon für seine Bedürfnisse konfiguriert sei.

So könne man im Rahmen der »Dynamic Infrastructure« von IBM die passenden Server in vorkonfigurierten Varianten schon anfangs als Fertigbestandteil nehmen und später beim Hochskalieren immer noch problemlos Dinge anfügen. Bei der Software-Auswahl habe man durch seine Outsourcing-Tätigkeiten schon viel Erfahrung für unterschiedliche Branchen gesammelt – kurzum: statt alles in die öffentliche Cloud zu stellen, um Kosten zu sparen, könne man branchenspezifische sichere Häfen bauen (und das sagt IBM nicht laut: Hardware und Dienstleistungen des Unternehmens erwerben).

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