
D-Link Access-Point DAP-1353 im Test
Der DAP-1353 von D-Link funkt im 2,4-GHz-Frequenbereich nach dem WLAN-Standard 802.11n und überzeugt im Test mit hohem Datendurchsatz. Leider hat D-Link keinen Switch verbaut und auch keine Nutzerauthentifizierung via RADIUS vorgesehen.
Der D-Link DAP-1353 kann auch als WLAN-Bridge und WLAN-Client konfiguriert werden, im Test haben wir uns jedoch auf den Einsatz als Access-Point konzentriert. Als solcher bringt er PCs und Notebooks drahtlos ins Netzwerk und Internet, nicht jedoch via Kabel, da D-Link keinen Switch verbaut hat.
Der Access-Point hat drei externe Antennen, die sich bei Bedarf abnehmen und durch andere Antennen ersetzen lassen.
Ein kleines Tool hilft beim Auffinden des Access-Points im Netzwerk, so dass man sich das umständliche Ändern der IP-Einstellungen am Konfigurationsrechner spart. Anschließend kann der Access-Point über eine webbasierte Oberfläche eingerichtet werden, die allerdings anders als der Wizard nur in englischer Sprache vorliegt.
Gute Reichweite, hoher Datendurchsatz
Der D-Link DAP-1353 unterstützt den WLAN-Standard 802.11n, beherrscht allerdings nur Datenübertragungen im 2,4-GHz-Frequenzbereich und nicht wie andere Access-Points im 2,4- und 5-GHz-Frequenzbereich.
Im Test können wir bei kurzer Distanz zwischen Access-Point und Notebook etwa 12 MByte/s übertragen. Von Büroraum zu Büroraum sinkt der Durchsatz zwar, doch selbst am letzten Messpunkt in rund 25 Meter Entfernung, wo mehrere Gipskartonwände die Datenübertragung behindern, werden noch 6 MByte/s erreicht – deutlich mehr als bei anderen Access-Points.
Abgesichert wird die Funkstrecke per WPA und WPA2. Einen WPS-Button, um den Schlüsselaustausch zwischen Access-Point und Client per Knopfdruck anzustoßen, gibt es leider nicht. Und auch der im Firmeneinsatz wichtige RADIUS-Support für die Authentifizierung der WLAN-User fehlt.
Energiesparend
Im Betrieb liegt die Leistungsaufnahme des D-Link DAP-1353 unter 4 Watt. Zudem lässt sich das Gerät per Timer zu bestimmten Zeiten deaktivieren, etwa in den Nachtstunden oder beim Einsatz in einem Büro auch am Wochenende.






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