Blackberry-Browser unsicher: RIM bittet Nutzer um JavaScript-Deaktivierung

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Dass die Webkit-Engine angreifbar ist, wurde vergangene Woche bekannt. Beseitigt hat sie bislang nur Google in seinem Chrome-Browser. RIM reagiert nun zumindest und empfiehlt seinen Usern einen Workaround.

Wenn auch die meisten Browser-Hersteller, die Webkit als Browser-Engine nutzen, noch nicht reagiert haben auf die letzte Woche gefundene Schwachstelle, so hat zumindest Google das Leck gestopft – und nun hat auch Blackberry-Hersteller RIM seine Nutzer vor der Lücke gewarnt. Betroffen sind alle Geräte des Anbieters mit einem installierten Blackberry-Browser.

Der Hersteller Research In Motion empfiehlt seinen Nutzern, JavaScript erst einmal zu deaktivieren, damit manipulierte Websites kein Unheil anrichten können. Diese hätten sonst eine Remote-Code-Ausführung starten können, wenn der Nutzer sich zuerst auf eine präparierte Website locken ließ und so seine Nutzerdaten hätte preisgeben können.

RIM meldet, JavaScript selbst sei nicht das Problem, könne aber eben von Angreifern missbraucht werden. Wann man mit einem Patch für BlackberryOS fertig ist, konnte der Hersteller noch nicht sagen.

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