MasterObjects verklagt auch Google wegen InstantSearch

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Suchen schon während des Eintippens: Ein Patent von 2001 beschreibt die Technik hinter der Sofortsuche, wie sie inzwischen nahezu alle großen Websites bieten. Nach Amazon gerät nun Google in Visier der Entwickler.

Die kleine Softwarefirma MasterObjects, die sich kürzlich mit Amazon anlegte, scheint nun auch ihre Kanonen auf Microsoft, Google, eBay und Co anzulegen – unsere Vermutung, diese hätten bereits heimlich, still und leise die Instantsuche lizenziert, ist also falsch.

Robin Wauters von TechCrunch befragte nun MasterObjects, warum man mit Amazon anfinge – und erfuhr, dass die Klageschrift an Google gerade unterwegs  sei. Über die bestehenden und weiteren Fälle wolle man sich jedoch noch nicht äußern.

Amazon begann 2008 mit seiner Instant-Produktsuche, Google begann im Dezember 2004 mit Google Suggest und kündigte Instant Search groß in einem Video im September 2010 an:


Das ursprüngliche Patent für die Suche schon bei Eingabe der ersten Buchstaben stammt von MasterObjects und wurde schon 2001 in die Annalen des US-Patentamts unter dem Titel »System and method for utilizing asynchronous client server communication objects« aufgenommen.

Wauters glaubt, dass das kleine Softwarehaus auch Microsoft, eBay und Apple auf seiner Liste möglicher Klage-Empfänger hat.

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