Gerüchte halten sich trotz Dementi: Verkauft HP sein PC-Business?

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Der weltgrößte Notebook-Hersteller Hewlett Packard soll mit zahlreichen möglichen Käufern gesprochen haben, berichtet die chinesische Commercial Times. Samsung sei der wahrscheinlichste Kandidat, heißt es in taiwanischen Herstellerkreisen. HPs neue Pläne allerdings strafen die Gerüchteköche Lügen.

HP überlege, sine PC-Sparte abzustoßen, berichten Industrie-Insider an die Commercial Times. Sie sehen offenbar Samsungs Pläne, seine Produktion zu vervielfachen, als Anzeichen für einen derartigen Deal. Die Zeitung schrieb, HP habe auch Kontakt mit Lenovo und Foxconn aufgenommen, doch Samsung sei schon durch seine Größe und Wirtschaftsmacht der geeignetste Kandidat.

Der Quartals-Umsatz von HPs PC-Sparte hatte die Erwartungen nicht erfüllt – auch aus diesem Grunde brodelt die Gerüchteküche. Allerdings ist HP immer noch profitabel und stabil.

Die Inhouse-Konkurrenz der Digitimes-Redaktion ging dem Branchengebglubber nach und fand, dass sich unter kleinen Anbietern das Gerücht hartnäckig hält – seit dem vierten Quartal 2010 würde in der Zulieferer-Industrie darüber spekuliert. Die Großen allerdings sind sich sicher, dass HP dem Vorbild von IBM nicht folgen wird. Ein Deal sei im Gespräch gewesen, aber aus unbekannten Gründen abgeblasen worden.

HP weigerte sich, zu Gerüchten Stellung zu nehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass HP seine PC-Sparte verkauft, ist inzwischen sehr niedrig, und HPs neuer Chef hatte eben erst angekündigt, die Abteilung zu erneuern und jedem PC WebOS beizulegen. Das PC-Geschäft zu verkaufen, würde dieser Strategie absolut widersprechen.

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