Die meisten Mobil-Apps scheren sich nicht um Open-Source-Lizenzen

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70 Prozent der Apps für Android und iPhone würden die Apache- und GPL-Lizenzen verletzen, wettert die Firma OpenLogic.

OpenLogic, spezialisiert darauf, Unternehmen beim rechtlich sicheren Einsatz von OpenSource-Lösungen zu helfen, analysierte den Quellcode von 635 Apps für iPad, iPhone und Android.

Ergebnis: Sieben von zehn Android- und iPhone-Apps, die Open-Source-Code enthalten, verletzen die Lizenzbedingungen offener Software. Zu diesem Ergebniss kommt eine Analyse von OpenLogic, die den Quellcode von zahlreichen Apps für iPad, iPhone und Android untersucht hat.

66 der 635 Anwendungen enthielten Quellcode, der unter Apache-Lizenzen oder GPL/LPGL steht, meldet OpenLogic. Noch schlimmer: 71 Prozent der Apps erfüllten nicht einmal die Basisanforderungen der offenen Lizenzen. Quellcode und eine Kopie der Lizenz wie bei GPL und LPGL erforderlich, fehlten schichtweg.

Zahlreiche Anwendungen kämen zudem mit eigenen Nutzer-Lizenzverträgen, die die Rechte an der gesamten Software den Entwicklern zuordne, bemängelt Kim Weins von OpenLogic – und das, obwohl Teile der Quellcodes aus der Open-Source-Schiene kämen. Da würde sicher noch eine Menge von Rechtsstreitigkeiten auf die Hersteller zukommen, warnt er.

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