Canon kündigt Thunderbolt-Camcorder an

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Der japanische Konzern stellt sich mit seiner Ankündigung damit offiziell hinter Intels Thunderbolt-Port. Vor allem Profi-Kameras sollen die schnelle Datenübertragung künftig nutzen.

Um einen neuen Standard zu etablieren, braucht man den Rückhalt der IT-Hersteller. Um seinen 10-Gbit/s-Port mit Rufnamen Thunderbolt zu etablieren, hat Intel bislang die Unterstützung von Apple, Sony, Lacie, Western Digital und Promise gewinnen können. Seit gestern gehört nun auch Canon zum Kreis der Parteigänger. Die Japaner wollten noch keine konkreten Produktdetails offenlegen, sondern kündigten nur vage an, eine Reihe von High-Perfomance-Camcorder für den professionellen und semiprofessionellen Einsatz mit der Hochleistungsschnittstelle ausrüsten zu wollen.

»Thunderbolt bringt einen neuen Level von Performance und Einfachheit in den Videomarkt«, schwärmt Canon-Videodirektor Hiroo Edakubo. Die kommenden Kameras werden daher volle HD-Auflösung (1080p) unterstützen, was pro Stunde Aufzeichnung einige Gigabyte an Daten ergibt. Wer damit eine komplette Abendveranstaltung abfilmen würde, bräuchte via eSATA oder FireWire 800 enorme Geduld, bevor die Rohdaten auf einen Rechner mit Schnittsoftware übertragen sind. Die Festplatten in den kommenden Canon-Camcordern werden entsprechend flotte Exemplare sein, um dann nicht den Flaschenhals in der Datenübertragung zu bilden, deutet Edakubo an.