Lenovo hilft Intel beim Bau des Classmate+

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Das kommende Plus-Modell des kostengünstigen Lerncomputers wird wohl beim chinesischen ThinkPad-Bauer in Produktion gehen.

Seit April vorigen Jahres war nichts mehr zu hören über die Classmate-Pläne von Intel, doch nun liegen die ersten Vorbestellungen auf den Tisch (158.000 laut Intel) und mit Lenovo konnte nun ein Produktionspartner gewonnen werden, der das Gerät entsprechend preiswert vom Band rollen lässt, damit Intel es günstig den Bildungseinrichtungen in aller Welt anbieten kann.

Basierend auf dem Intel-Referenzdesign eines Netbooks wird der Classmate+ ganz typisch einen Atom-Prozessor, 10-Zoll-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung, Ethernet- und WiFi-Modul sowie Windows 7 als Betriebssystem beinhalten. Bei der Speicherausstattung soll es diesmal Wahlfreiheit geben: Festplatten bis 250 GByte oder sogar Solid State Drives stehen auf der Liste. Eine Kamera mit 1,3 Megapixel, mehrere USB-Ports und ein 4-in1-Kartenleser sind ebenfalls vorgesehen.

Das stabile Klappgehäuse (rugged) soll unempfindlich gegen Stöße, Stürze, Flüssigkeiten und Kratzer sein. Vorinstalliert werden diverse Lern- und Bildungspakete. Von den Classmate-Vormodellen konnte Intel bislang drei Millionen Stück absetzen. Zu welchem Preis das verbesserte Plus-Modell auf den Markt kommt, wurde noch nicht verraten. Naturgemäß dürfte der unter den üblichen Netbook-Offerten liegen.