CO2-neutrale Hosting-Dienste von Atos Origin

CloudGreen-ITIAASInnovationNetzwerke

Der IT-Dienstleister Atos Origin will erstmals CO2-neutrale Hosting-Dienste anbieten, sodass Kunden ihre IT-Infrastruktur und Anwendungen in nachhaltiger Form betreiben können. Dadurch will Atos Origin die Kohlenstoffdioxid-Bilanz seiner Rechenzentren verbessern.

Zur Umsetzung der CO2-neutralen Hosting-Angebote hat Atos Origin drei verschiedene Maßnahmen in die Wege geleitet: Erstens soll die Energieeffizienz des Unternehmens verbessert werden. Zweitens wird das CO2 -Audit-Programm auf weltweit alle eigenen Rechenzentren angewendet werden. Und drittens kooperiert Atos Origin jetzt mit The CarbonNeutral Company, das kürzlich als bester Anbieter von Klimakompensationslösungen prämiert wurde.

Die Zusammenarbeit sieht vor, den Ausstoß von 117.000 Tonnen CO2 der Atos-Origin-Rechenzentren durch eine neue Windkraftanlage zu kompensieren, die in der Wüste Thar in Indien geplant wird. Das Projekt nach dem Voluntary Carbon Standard (VCS) soll auch die Lebenslage der Einheimischen verbessern. So ist unter anderem eine Trinkwasserversorgung für die Dörfer, die Förderung eines Impfprogramms und der Wiederaufbau einer Schule vorgesehen.

Atos Origin verbessert seine CO2-Bilanz

»Nachhaltigkeit ist der Kern unserer Unternehmensstrategie. Wir sind stolz darauf, dass wir als erster globaler IT-Anbieter CO2-neutrale Hosting-Dienste anbieten können«, erklärt Thierry Breton, Chairman und CEO von Atos Origin. »Uns ist klar, dass Technologie eine entscheidende Rolle spielt, damit wir selbst und unsere Kunden die CO2-Bilanz verbessern können. Unser Green-IT-Lösungsangebot greift diesen Gedanken auf und soll unsere Kunden auf ihrem Weg zu nachhaltigerem Wirtschaften unterstützen.«

Im Rahmen des Konzepts »Firm of the Future« arbeitet Atos Origin gemeinsam mit Kunden daran, den Geschäftsbetrieb nachhaltiger zu gestalten. Dabei soll die Umweltbelastung reduziert und die IT-Infrastruktur nachhaltiger gestaltet werden. Das Programm läuft unter dem Namen »Ambition Carbon Neutral« und umfasst vier Schritte: Messen, Reduzieren, Melden und Ausgleichen. Gestartet wird das Programm mit einem CO2 -Audit. Anschließend wird ein Fahrplan mit Lösungen zur Verbesserung der CO2-Bilanz aufgestellt. Ein Dashboard misst fortlaufend den Fortschritt und Erfolg der Maßnahmen. (sg)