Datenfunk: Huawei lizenziert weiter Technik aus Belgien

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Die belgischen Drahtlos-Technik-Entwickler von Option bekommen viel Geld aus China. Die Modem-Technik und Telekommunikations-Software aus Belgien kann so von Huawei genutzt werden.

Schon im Okober einigte sich der belgischeWireless-Technikentwickler »Option« mit der chinesischen Huawei über Lizenzzahlungen und künftige gemeinsame Entwicklungen. Statt sich über Anwälte zu zerstreiten, entstand so eine Zusammenarbeit – die sich wohl für beide Seiten lohnte.

Eine neue Investorenmitteilung von Option erklärt, dass das Lizenzabkommen mit Huawei verlängert und sogar erweitert wird – und in einer Einmalzahlung von Huawei 22 Millionen Euro in die Option-Kassen gespült hat.

Huawei kann so Option’s »uCAN Connection Management Software«+ weiter bei seinen Arbeiten für Telekommunikationsanbieter nutzen und auf die gemeinsam entwickelten Chips zugreifen- die Erweiterung des Vertrages umfasse einen Betrag von bis zu 33 Millionen Euro für die Belgier, meldet Option.

Das Brüsseler Unternehmen hatte bis zu Huaweis Markteinstieg 2006 einen Anteil von 70 Prozent der Chips in Modems – doch inzwischen sind 95 Prozent der in Europa verkauften Modems aus Asien importiert; selbst die Geräte amerikanischer Hersteller mit Chips aus den USA werden in China produziert. Die Technik der Belgier konzentriert sich inzwischen darauf, den Telekommunikationsfirmen zu ermöglichen, unterbrechungsfrei Daten an beliebige Geräte zu übertragen und dies zu steuern.

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