Laplink: P2P-Synchronisation statt Cloud

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Trotz Cloud Computing setzt Laplink weiter auf die Synchronisation via P2P. Der Anwender wolle seine Daten schließlich auf dem Rechner und nicht irgendwo in der Cloud, wie Laplink-Chef Thomas Koll auf der Cebit erklärte.

Laplink plant, seine Sync-Software, die Daten zwischen PCs, Macs und anderen Geräten abgleicht, auf Mobilgeräte auszuweiten. Geplant sind iOS- und Android-Support, denn die Nutzer würden ihre Geschäftsdaten gerne 1:1 vom PC übernehmen und nicht nur Filme und Musik auf ihren Smartphones und Pads haben wollen.

Laplink-Chef Thomas Koll erklärte im Cebit-Gespräch mit ITspresso.de: »In den nächsten 18 Monaten entwickeln wir vor allem Synchronistionssoftware für mobile Geräte.« Dass man weiter auf P2P setzt und das Thema Cloud Computing außen vor lässt, begründet er so: »Sie wollen Ihre Daten auf dem Rechner, nicht irgendwo in der Cloud. Und ob Sie Daten wirklich gelöscht haben – auf allen verbundenen Geräten – wissen Sie oft nicht.« Man wolle überall den gleichen Status und nicht tausend verschiedene Speichermedien und Speicherorte.

P2P sei daher die Zukunft. Möglicherweise könne man auch mit einem sicheren Onlinespeicher synchronisieren, »aber da brauchen Sie immer eine Verbindung, und das sehe ich in den nächsten zwei Jahren noch nicht so weit«. Bei Speicherdiensten wie Dropbox müsse man schließlich auch erst einmal die Daten hochladen.

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