CeBIT: SAP macht Salesforce.com Konkurrenz

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Der deutsche Softwarekonzern schickt sich an, mit seinem neuen Produkt »Sales OnDemand« in die Domäne der CRM-Hersteller wie Microsoft oder Saleforce einzubrechen.

Das neue SAP-Produkt ist nur der erste Teil einer geplanten Serie von On-Demand-Applikationen, welche die bisherigen ERP-Lösungen (Enterprise Resource Planning) ergänzen sollen . Die Strategie diene dazu, die Umsätze mit standortgebundener Software für die Zukunft zu stabilisieren und gleichzeitig jenen Firmenkunden, die Software-as-a-Service (SaaS) wünschen, entgegen zu kommen.

Auf der CeBIT zeigt SAP momentan seinen ersten Schritt in die neue Richtung: »Sales OnDemand« werde im zweiten Quartal verfügbar sein, einige der Aufgaben des Vertriebsmanagers automatisieren, eng mit der ERP-Software des Hauses verzahnt sein und vor allem die Aufgaben der herkömlichen CRM-Pakete erledigen (Customer Relationship Management). Und das sogar unterwegs, denn der Sales-Client laufe nativ auf dem Smartphone des Managers, ob nun BlackBerry, Android-Modell oder Apple-Gerät.

Es folgen bald weitere Apps, die sich um die Kostensituation der aktuellen Geschäfte oder um die Personalplanung und -verwaltung kümmern, heißt es in einer Firmenankündigung. Die genauen Preisvorstellungen für die On-Demand-Apps hat SAP noch nicht festgezurrt, aber sie sollen in jedem Fall dem Anbieter einen Wettbewerbsvorteil gegenüber klassischen CRM-Lösungen bieten, betont leitender Produktmanager Sven Denecken.