CeBIT: Alcatel-Lucent zeigt Mini-Mobilfunkantennen

Netzwerke

Auf dem Mobile World Congress sind die Innovationen von Alcatel-Lucent und seinen Entwicklungspartnern fast untergegangen – nun will das Unternehmen auf der CeBIT noch einmal zeigen, wie kleine Würfel ganze Mobilfunkmasten ersetzen.

Schon Anfang Februar hatte man das Projekt »LightRadio« angekündigt, mit einem YouTube-Video beworben (siehe unten) und schließlich in Barcelona gezeigt.

Übrig geblieben ist im Mediengewitter um die vielen Tablets und Smartphones fast Nichts davon.

Am gestrigen Montag durfte Alcatel-Lucent-Deutschland-Chef Alf Henryk Wulf in hannover noch einmal zeigen, wie eine kleine Mini-Antenne, die als Würfel (5 cm Kantenlänge) an einer Straßenlaterne oder einem Balkon aufgehängt werden kann, den Aufbau kleiner lokaler Highspeed-Mobilfunknetze erlaubt.

So könne die Cloud überall erreichbar sein, schwärmte schon Alcatel-Lucent-Wireless-Präsident Wilm Swelden in seinem Video vor dem Mobile World Congress

Lediglich eine Stromzufuhr und ein Glasfaseranschluss seien nötig, um jede Umgebung mobilfunkfähig zu machen, erklärte Wulf nun auf der CeBIT. Die Aufbereitung der Signale würde von Cloud-Diensten im Netz übernommen. Die ersten Feldversuche sollen 2012 starten.

Mehr kleinere Funkzellen, die noch dazu preiswerter sind als ein Mobilfunkturm, und die Glasfaser-Anbindung dieser Zellen würden größere mobile Bandbreiten schaffen – und die Kosten senken, erklärte Wulf auf der CeBIT. Man sei mit allen großen deutschen Netzbetreibern im Gespräch, diese LightRadio-Zellen als Ergänzung der vorhandenen Netze einzuführen.

Gleichzeitig wolle man die Glasfaseranbindung der Funkwürfel mit einem besseren Transportsystem bedienen, das 100 Gigabit pro Sekunde übertragen kann. Standard seit derzeit noch eine Ethernet-Anbindung der Funkmasten mit 10 Gigabit pro Sekunde.

CeBIT 2011: Halle 7, Stand A28

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