Freiberuflerbörse: IT-Honorare fast wieder so hoch wie vor 10 Jahren

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GULP hat wieder einmal die Stundensätze der IT-Freiberufler ausgewertet. Im Februar 2011 ist die durchschnittliche Forderung wieder auf 72 Euro gestiegen.

Nachdem die Berliner Projektbörse Twago schon Anfang des Monats eine Steigerung der Stundenlöhne vor allem für Programmierer feststellen konnte; legt nun eben die Münchner GULP nach – schließlich beobachtet man Dort die IT-Bezahlungen schon seit 1998.

Die halbjährliche Stundensatz-Auswertung zeigte seither: Die Bezahlung der Experten stagnierte in den letzten Jahren zunehmend, bis 2005 war sie regelrecht abgestüzt. Doch nun jubiliert die Presseabteilung der Projektbörse: Der Februar sei fast »so hoch wie seit 2002 nicht mehr«.

Grundlage der Analyse seien die Stundensatzforderungen, die die mehr als 74.000 in die GULP Profiledatenbank eingetragenen IT-Freiberufler in ihrem Profil angeben.
IT-Projektleiter führen mit einer Stundensatzforderung von 79 Euro das Ranking an, gefolgt von den Beratern (76 Euro). Am niedrigsten liegen die Administratoren mit 58 Euro Stundensatzforderung.

Auf die Länder gerechnet sind die Schweizer IT-Profis am teuersten, gefolgt von den Österreichern, und erst dann von den Deutschen – allerdings liegen in der Schweiz auch die Forderungen durchschnittlich 5 Euro über dem schließlich tatsächlich vereinbarten Satz.

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