Demand Media reagiert auf Googles Such-Änderung

E-CommerceMarketing

Wie ein Schüler, der doch alles richtig gemacht haben will, reagiert das Medienunternehmen auf Googles Suchänderungen.

Die Veränderung ders Suchalgorithen, die Google ankündigte, schmeckt sicherlich nicht allen Content-Betreibern. Die Reaktion von Demand jedenfalls deutet darauf hin, dass der Anbieter suchoptimierter Inhalte sich ausgegrenzt fühlt. Inoffiziell natürlich, offiziell begrüßt er die Änderungen.

Kara Swishervom Wallstreet-Journal-Blog All Things Digital bezieht sich in ihrer Abrechnung mit Demand Media auf einen Blogeintrag der umstrtittenen Medienfirma, die nur Inhalte produziert, die von Nutzern in Google gesucht werden. Demand veröffentlichte, dass alle Suchmashinen hin und wieder ihre Algorithem verändern würden und dies eigentlich gut sei. Der Tonfall klang jedoch weniger glücklich und eher wie eine Rechtfertigung.

Google wollte hohe Rankings von Seiten mit niedriger Qualität vermeiden, weil sich zu häufig Trittbrettfahrer auf den fahrenden Google-Zug setzen – mit Techniktricks und Content-Serverfarmen. Viele in der Branche würden denken, Google beziehe sich explizit auf Demand Media, schreibt Swisher, und entsprechend kam eine Rechtfertigung zurück, man setze doch auf hohe Qualität.

Demand-Chef Richard Rosenblatt jedenfalls sagte auf die Frage eines Wall-Street-Analysten, man trage eine weiße Weste. In langen Worten nimmt sein Mitarbeiter Larry Fitzgibbon zudem  Stellung zu den Suchänderungen, die laut Google 12 Prozent der US-Ergebnisse verändern würden.

Weitere Kommentare sind offenbar nicht nötig – der Leser sollte sich sein Bild selber machen.

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