CeBIT: Erste Speichersysteme mit Thunderbolt-Technik

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Nachdem Intel, Apple und Sony sich für die Nutzung der neuen Übertragungstechnik entschieden, folgen nun Lacie und Promise mit den ersten passenden Storage-Systemen.

Erst vor Kurzem zeigte Intel die neue Speicherübertragungstechnik »Thunderbolt«. Die serielle Schnittstellentechnologie, die zunächst unter dem »Light Peak« firmierte, unterstützt zwei bidirektionale Kanäle mit jeweils 10 Gbit/s. Das sei zwölf Mal schneller als FireWire 800, 20 Mal schneller als USB2 und immerhin noch sechs Mal schneller als USB3, erklärte Intel. Für Storage-Spezialisten gilt: 800 MByte pro Sekunde lassen sich kontinuierlich ohne Unterbrechung übertragen.

Die ersten solchen Geräte sind bereits angekündigt und werden zur CeBIT gezeigt. So gibt es eine Thunderbolt-Version von LaCies »Little Big Disk«. Das Gerät bietet Platz für eine 1-TByte-Festplatte. Das neue Modell der Reihe soll nach der CeBIT-Vorstellung schließlich schon im Sommer erhältlich sein; ein Preis ist noch nicht festgelegt. Die bisherige Variante für eSATA, USB2 und FireWire 400 kostet mitsamt der 1-TByte-Harddisk knapp 290 Euro.

Der Hersteller Promise wiederum will auf der CeBIT Thunderbolt-Versionen seiner »Pegasus«-Arrays zeigen. Sie soll es im zweiten Quartal mit vier oder sechs Festplatten geben, sie erreichen so bis zu 12 TByte Kapazität. Die Pegasus-Systeme gibt es mit den RAID-Levels 0, 1, 5, 6, 50 und 60. Und auch hier sind die Preise noch nicht bekannt.

CeBIT 2011:
LaCie-Produkte bei Distributor Comline, Halle 14, Stand H28
Promise Technology Hall 2, Stand B40

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