CeBIT: Fujitsu zeigt Tablet für Business-Einsatz

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Das Windows-7-Tablet Q550 soll ab April ausgeliefert werden und spricht speziell Geschäftskunden an.

Fujitsu bloggt, und das tut das Unternehmen zu seinem Slate-Tablet, das unter dem Namen »Stylistic Q550« mit 10,1-Zoll-Touchdisplay, Windows 7 und Intels Chipsatz »Oak Trail« aufwartet. Zudem sind einige Spezialitäten dabei, die wohl vor allem der Geschäftskunde erwartet.

So kann das Gerät zwischen Hand- und Stift-Eingaben unterscheiden. Der Nutzer kann zum Beispiel mit dem Stift schreiben, während die Hand noch das Tablet festhält – ein gängiges Verhalten beim Aufschreiben von Notizen, das den Tablet-Produzenten bisher kaum aufgefallen war.

Zudem ist die Display-Oberfläche matt wie bei Business-Notebooks üblich, was aber noch nicht gängig ist bei den – meist glänzenden – Tablets. Ebenfalls für professionelle Nutzer wichtig ist die Akkulaufzeit – Fujitsu gibt einen ganzen Arbeitstag an.

Statt mit einer Festplatte kommt das Gerät wahlweise mit einer 32- oder 64-GByte-SSD. Wenngleich SSDs nicht immer sicher gelöscht werden können  gibt Fujitsu ancdere Sicherheitsfunktionen als Verkaufsargument an: ein TPM-Chip zur Authentifizierung, einen sicheren Smartcard-Leser sowie Intels ATP-Technik (Anti Theft Protection). Letztere soll das Tablet sperren, wenn es einmal abhanden kommt.

In einem wunderbar deutsch klingenden Englisch erläutert Fujitsus Mobilstratege Meinolf Althaus weitere Sicherheitsgedanken um das Gerät:

Nur optional (also gegen Aufpreis) gibt es eine UMTS-Verbindung, für den internen Unternehmensgebrauch wird meist das eingebaute WLAN reichen.

Ob die leistungstärkeren Atom-CPUs der Oak-Trail-Serie für Windows 7 ausreichen werden, wird sich auf der Messe noch zeigen müssen. Der Einstiegspeis der Grundkonfiguration soll bei 700 Euro liegen.

CeBIT 2011: Halle 2, Stand B38


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