Creative ZiiO 7 Zoll-Tablet im Test
Ist das ZiiO mit einem WLAN verbunden, kann man das Tablet zum Surfen nutzen, zum Abrufen und Versenden von Mails sowie zum Herunterladen weiterer Anwendungen. Dies alles klappt recht ordentlich, die Stärken des Gerätes liegen jedoch im Multimedia-Bereich. Fast alle Audio- und Video-Formate werden ohne Neucodierung unterstützt, selbst H.264 und Matroshka-Container. Schließlich hat sich Creative in den vergangenen Jahren einen guten Namen mit Soundkarten, Audio- und Videoplayern gemacht, und dieses Know-how merkt man dem ZiiO an. Er kommt mit den Formaten MP3, AAC, WMA9, FLAC, OGG, MIDI, WAV, Audible 4 beziehungsweise H.264, MPEG4, WMV9, MOV, AVI und MKV zurecht. Die Soundausgabe erfolgt über Kopfhörer oder die Stereolautsprecher des ZiiO. Letztere klingen recht gut, übersteuern jedoch bei voller Lautstärke.
Einrichten des Tablets
Das ZiiO ist in wenigen Schritten in ein WLAN eingebunden. Bei gesicherten Netzwerken muss lediglich der Sicherheitsschlüssel per virtueller Tastatur eingetippt werden, in freie Netze, wie sie oft in Cafes, auf Flughäfen und Bahnhöfen oder auf Messen vorzufinden sind, kann man sich so einwählen. Sie werden dem Anwender gemeldet, sobald sie verfügbar sind.
Nur über WLAN kann der Anwender Mails empfangen und verschicken, im Internet surfen oder neue Apps herunterladen, da dem ZiiO die 3G-Anbindung fehlt. Wer neben dem Tablet noch ein Smartphone dabei hat, kann versuchen, eine Internet-Verbindung über dieses herzustellen. Wirklich komfortabel ist das aber nicht.
Im Auslieferungszustand sind nur wenige Apps auf dem ZiiO installiert, doch der Anwender findet im Internet einen riesigen Fundus weiterer Apps. Im ZiiOspace-Forum bietet Creative eine Auswahl von Apps an, die speziell für das Tablet ausgelegt sind. Doch auch die meisten anderen Android-Apps laufen auf dem Gerät, selbst wenn sie eigentlich für Smartphones ausgelegt sind.





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