Cyberlink: weniger OEM- und mehr Direktverkauf, hohe Dividende und neue AMD-Fusion-Optimierung

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Die Lösungen des Multimediasoftware-Spezialisten sind durch OEM-Deals auf fast allen neuen PCs vorhanden – jetzt werden sie auch noch optimiert auf die neue AMD Fusion-Technik. Den Gewinn durch bisherigen Erfolg mit schüttet die Firma nun als Aktionärsdividende fast zu 100 Prozent aus.

»Connected Digital Lifestyle« nennt Cyberlink seinen Produktfokus – und versucht dabei, alle Hardware-Ausstattungen in seinen DVD- und anderen Medienprogrammen voll auszunutzen. CyberLinks neueste Produktverbesserungen nutzen die AMD Fusion-Serie für APUs, berichtet das Unternehmen.

»Mit Hilfe von AMD Fusion APUs kann  CyberLink nun auch Videobearbeitung, Effekt-Rendering, sowie beschleunigte Gesichtserkennung für DirectX 11 DirectCompute und Maximalleistung bei der Videodekodierung anbieten«, posaunt der Hersteller aus. Auch die Videowiedergabe von Blu-Ray-Scheiben in PowerDVD entlaste jetzt die CPU um bis zu 70 Prozent.

Die neuesten Updates für PowerDVD, PowerDirector, MediaEspresso und MediaShow seien für Nutzer gratis im CyberLink Update Center verfügbar.

Einen Tag nach dieser Information vermeldet Cyberlink nun auch seine Vorab-Jahresbilanz 2010 und die Absicht, 99,98 Prozent des Nettogewinns als Dividende auszuschütten. Die entspräche dann 7,08 Taiwan-Dollar pro Aktie – das sind knapp 2 Euro.  Die endgültigen Zahlen werden noch bekanntgegeben.

Nach Vorabmeldung seien die Umsätze aus dem OEM-Bereich zwar gesunken, die Direktverkäufe aber ebenso gestiegen. Das werde sich 2011 fortsetzen – insbesondere neue Anwendungen für Smartphones und Tablets trügen dazu bei, erklärte Vorstand Jau Huang.

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