Neue Google-Bezahllösung holt sich die Verlage ins Boot

Allgemein

»One Pass« heißt der soeben gestartete Service für Verlage. Er soll von Nutzer-Identifikation bis Bezahlung alles abdecken. Google nimmt angeblich nur zehn Prozent der Einnahmen ein – ein Drittel der Apple Begehrlichkeiten.

Der neue Google-Bezahldienst für Herausgeber von Publikationen heißt »One Pass« und ist soeben gestartet. Die Verwaltung kostenpflichtiger Contents soll damit einfacher zu regeln sein, der Betreiber kann selbst regeln, welche Inhalte wie viel kosten und wie lange für den gezahlten Betrag zur Verfügung stehen.

Auch der Axel-Springer-Verlag, der bisher vor allem auf Apples iPad setzte, gehört zu den ersten Nutzern des Google-Dienstes, auch die Tomorrow-Focus-AG und Gruner+Jahr sind mit von der Partie. In Frankreich ist Le Nouvel Observateur und in Spanien die Prisa-Gruppe dabei, in den USA nennt man Rust Communications als Referenzkunden.

Google bewirbt seinen neuen Dienst in einem Video:

Für die Bezahlung durch den Nutzer verwendet Googles sein Bezahlsystem Checkout . Für die Anwender stellt Google ebenfalls ein System bereit, durch das sie ihre Abonnements und Einzelkäufe verwalten können.

Der Service für Verlage und andere Content-Produzenten steht ab sofort in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Spanien und den USA zur Verfügung. In einem Blogbeirag weist Google darauf hin, dass weitere Länder in Kürze dazukommen.

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