LibreOffice startet Stiftung in Deutschland – Spenden gesucht

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Der OpenOffice Deutschland e.V. ist auf Seite der Document Foundation und ihrer freien Abspaltung von Oracles Produkt. Nun will man die Document Foundation auch hier auf eine rechtlich sichere Basis stellen.

Die OpenSource-Community rund um OpenOffice hatte sich im September 2010 mit Oracle überworfen und die eigene »Document Foundation« gegründet. Nach Fertigstellung der neuen Version von LibreOffice wolle man sich nun auch juristisch sicherer für Anwender und Entwickler machen und plane nun, eine Stiftung einzurichten.  Bis zum 21. März wolle man dafür in einer Spendenaktion 50.000 Euro sammeln, gaben die Betreiber der LibreOffice-Community bekannt.

Sollte bis dahin das nötige Geld nicht zusammenkommen, überlege man, in einem Land wie Großbritannien – mit weniger Vorgaben – als Stiftung loszulegen. Man sei nach eigehender Recherche aber zu dem Schluss gekommen, dass eine »Stiftung mit Sitz in Deutschland die größtmögliche Stabilität« garantiere. Für Anwender, Entwickler, Firmen und Behörden sei dies wichtig, erklärt Florian Effenberger, Mitglied im »Steering Committee« der Document Foundation.

Der OpenOffice.org Deutschland e.V., der sich vorgenommen hatte, freie Bürosoftware zu fördern, steckt hinter den Plänen für eine neue gemeinnützige LibreOffice-Stiftung. Spenden an den Verein können steuerlich geltend gemacht werden. Auch die deutsche Website zum neuen Office wird derzeit von diesem Verein betrieben.

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