HP bietet Rechenzentren aus einer Hand

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Der Technologiekonzern will seine Rolle als IT-Dienstleister stärken und bietet Firmen an, komplette Data Center und Serverfarmen aufzubauen. Alles aus einer Hand, bis hin zu den Stromleitungen und der Verkabelung.

Um Entwurf, Design, Aufbau der Hardware, Unternehmenssoftware und die Services nicht aus diversen Quellen beziehen und dann vereinen zu müssen, hat sich der Technologiekonzern dazu entschlossen, schlüsselfertige Komplettlösungen anzubieten, ob es nun um ein völlig neues Rechenzentrum oder um eine Erweiterung des Data Centers gehe.

Die neue Sparte »HP Critical Facilities Implementation«, kurz CFI, soll den Unternehmenskunden von Anfang an begleiten, die Planung übernehmen und bis zur Inbetriebnahme alle Implementierungsschritte erledigen. Das Ziel ist eine gut auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmte Maschinerie, die unter dem Strich weniger kosten soll als die traditionellen Patchwork-Lösungen.

Hewlett Packard betont in diesem Zusammenhang, dass man den Firmenkunden dabei nicht drängen wolle, unbedingt die Server, Switches und den Storage mit HP-Logo kaufen zu müssen. Als Systemintegrator und Dienstleister sei man durchaus willens und in der Lage, gewünschte Fremdmarken zu berücksichtigen.

HP-Manager Ivan Jascur erinnert daran, dass CFI die nötige Erfahrung für solch komplexe Unterfangen beim Aufbau eigener Data Center gesammelt habe. Für den Kunden könne man künftig sogar Virtualisierung, Konsolidierung, Green IT und Standortsuche übernehmen. Der Preis für die Dienste hänge natürlich ganz vom Einzelfall des Vorhabens ab.