Anti-Cybercrime-Privatmilizen säubern das Web

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»Was die Polizei nicht kann, das übernehmen eben wir«, muss sich wohl die Gruppe »Happy Ninjas« gedacht haben. Sie greift gezielt eCrime-Plattformen an und veröffentlicht dann ihre Ergebnisse als digitalen Pranger und als Recherchematerial für die Polizei.

Die deutschen G Data SecurityLabs haben eine »interessante Bewegung« in der digitalen Untergrund-Szene ausgemacht: Eine global agierende Gruppe von Hackern führt einen Kampf gegen Anbieter von Handelsplattformen für gestohlene Kreditkarten, Drogen und Malware.

Die »Happy Ninjas« würden global agieren – selbst wenn sie auch deutsch wirken – und hätten bereits viele Plattformen vom Netz genommen.Zuletzt habe man cardreader.cc offline genommen, melden die selbsternannten Cybercrime-Milizen:

Nachdem primäre Ziele der Gruppe bisher deutschsprachige eCrime-Plattformen sind, könnte sich die Arbeit der selbsternannten Polizei in eigener Sache international ausrichten, glauben die Sicherheitsforscher bei G Data.

Wohl schon deswegen (und um zu zeigen, was die Deutschen so können?) hat man die Geschichte in englischer Sprache auf das G Data Securityblog gestellt.

Die Hacker, die wohl dem alten Hacker-Instinkt »Hacken ist gut« folgen, machen klar, dass sie keine neue Sriptkiddie-Gruppe sind, sondern gestandenes Hackerpersonal: »So, who are we? First, lets talk about some things we are not. We are not an underground rival kiddy group. We are not a cyber mafia  gang. We are the watchmen, the hackers who quietly observe the scene. If any skiddy community gets too big, we shut them down. If any lamer causes too much trouble, we shut them down. If any group keeps fucking stuff up, we stop them.«

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