Fujitsu überrascht mit MeeGo Netbook

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Fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit hat Fujitsu in Singapur nun das erste MeeGo-Netbook auf den Markt gebracht.

Bei all den Dingen, die derzeit über Nokia hereinfallen, war es kein Wunder, dass vor allem die MeeGo-Entwickler ihren Dienst versagten. Das gemeinsame Betriebssystem, das aus Intels Moblin und Nokias Maemo zusammengesetzt ist, scheint keine Zukunft zu haben – und doch wagte es ein Hersteller, »MeeGo for Netbooks« auf ein Gerät vorzuinstallieren und auf den Markt zu bringen.

Nicht in Fujitsus Heimatland Japan, sondern im kleinen Testmarkt Singapur probiert es Fujitsu mit einem MeeGo-Netbook. Das schon vorhandene »LifeBook MH330« ist nun mit vorinstalliertem MeeGo zu haben, an der Hardware hat sich nichts geändert zu anderen Betriebssystemversionen des Gerätes: Es hat einen Intel Atom N455 mit 1,66 GHz, 1 GByte Arbeitsspeicher, 250 GByte Festplatte und einen 10,1-Zoll-Bildschirm mit 1024×600 Bildpunkten Auflösung.

Das Netbook sei im Preis fast identisch zu anderen Versionen – nur 11 Dollar billiger als die Windows7-Edition -, doch es soll sehr schnell und leise starten, berichten verschiedene Medien. Seltsam aber, dass in verschiedenen Diskussionsforen von Problemen beim weiteren Anpassen der Installation gesprochen wird. Hat Fujitsu Singapur dies also nur getan, um in die Annalen der IT-Geschichte einzugehen? Oder hat man einfach den falschen Augenblick für so ein Gerät erwischt?

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