Studie: Siegeszug der Web-Konferenzen

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Die Marktforscher von Ovum fanden heraus, dass viele Unternehmen und Organisationen immer häufiger lieber zur Web-Konferenz einladen als ein Meeting zu organisieren.

Jenseits der teuren proprietären Videokonferenzsysteme setzen sich so langsam die günstigen Softwarelösungen für Web-Konferenzen durch. Damit halten Firmen heute sehr gerne Mitarbeiterbesprechungen zwischen ihren nationalen und internationalen Standorten ab, da es Zeit und vor allem Geld und CO2 für die Geschäftsreisen spare.

Ovum hat in seiner Untersuchung herausgefunden, dass die Firmen in der Rezession diese Alternativtechnik entdeckt und schätzen gelernt habe und nun lieber in diese Richtung investiert und ausbaut als wieder zur alten Vielfliegergewohnheit zurückzukehren. So rechnet die Ovum-Studie hoch, dass vom aktuellen Level (2010: 1,2 Milliarden Dollar) sich die internationalen Ausgaben für Konferenzsysteme bis 2015 auf 2,7 Milliarden mehr als verdoppeln werden. Die kombinierten Reisebudgets, die damit enorm entlastet werden können. lagen noch 2007 um ein Vielfaches höher.

»Webbasierte Arbeitskreise sind ebenso effektiv wie traditionelle persönliche Treffen. Da sie aber viel Arbeitszeit, Budget und CO2 einsparen, erhöhen sie insgesamt die Produktivität der Belegschaft, beschleunigen Produkteinführungen und erlauben eine bessere Außendarstellung. Manager haben dieses Bündel an Vorteilen erkannt und stehen hinter dieser Technologie«, fasst Ovum-Analyst Richard Thurston zusammen. Ein Weg zurück zu häufigen persönlichen Treffen sieht er nicht: »Das ist eine Revolution in der Büro-Kommunikation. Der Markt für Web-Konferenzen wird nun rasant wachsen.«