Gewinnrückgang bei Cisco

Netzwerke

Der Netzwerkriese kann sich nicht mehr auf seinen Lorbeeren ausruhen: Der Gewinn im vergangenen Geschäftsquartal sank um ganze 400.000 US-Dollar.

In seinem zweiten Geschäftsquartal 2011, das Ende Januar schloss, konnte Cisco zwar ein minimales Umsatzwachstum auf 10,4 Milliarden Dollar verzeichnen (7,6 Milliarden im Vorjahresvergleichszeitraum), senkte allerdings seinen Nettogewinn um 17,9 Prozent von 1,9 auf 1,5 Milliarden.

Mit Routern verdiente Cisco in diesem Geschäftsquartal 1,67 Milliarden Dollar, mit Switches 3,15 Milliarden Dollar, die Sparte »Neue Produkte« (»Sonstiges« klänge wohl zu langweilig) mit Videokonferenz- und Rechenzentrums-Lösungen nahm 3,2 Milliarden Dollar ein.

Man verzeichne zwar ein Plus von 10 Prozent bei Geschäftskunden und 7 Prozent im öffentlichen Sektor, erklärte Cisco-Chef John Chambers, generell aber sänken aber die Ausgaben von Gemeinden und US-Bundesstaaten, von der Bundesregierung in Washington erwarte er dies auch. Und noch ein Minus: bei Privatkunden habe man sogar einen Verlust von 15 Prozent hinnehmen müssen.

Die Prognosen für das laufende Quartal sehen einen moderaten Umsatz-Anstieg um 4 bis 6 Prozent. Den Non-GAAP-Gewinn schätze man auf 0,35 bis 0,38 Dollar pro Aktie, und das, obwohl Aktien-Analysten rund 40 Cent erwarten.

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