HP und Acer: Nur 3-6 % der Notebook-Lieferungen von Intels Chipfehler betroffen

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Im ersten Quartal 2011 seien nur wenige ihrer Notebooks von Intels Chipfehler betroffen, versicherten die Hersteller dem Branchen-Medium Digitimes.

Als Reaktion auf den Fehler in Intels Sandy Bridge Pattform veränderten einige Hersteller ihre Produktplanungen, einige starteten bereits Rückruf-Aktionen oder verschoben die Produktplanungen.

Allerdings sind von dem Fehler nur einige wenige Konfigurationen betroffen, versicherte Intel, und auf vielfachen Wunsch der Hersteller wird die Plattform wieder ausgeliefert – Intel behält sich in diesem Falle vor, für Probleme nicht verantwortlich gemacht zu werden – und liefert trotzdem nur für bestimmte Produktspezifikationen.

HP hat, so teilte man gegenüber Digitimes mit, seine Produktion und Auslieferung von Geräten mit AMD-Chips erhöht und die mit Intels Chipsatz erst einmal verringert bzw. auf ältere problemfreie Konfigurationen umgestellt. Die neuen Geräte kämen dann eben erst einen Monat später.

Durch die Anpassungen in Produkt- und Lieferplanung seien nur 3-4 Prozent der HP-Notebooks (immerhin über 200.000 Stück) betroffen. Acer erwarte 4-6 Prozent.

Wären es mehr, entstünde ein Problem für die Hersteller: Intel übernimmt bei der Rückrufaktion nur die Verantwortung für Chip- und Mainboard-Kosten, das Handling und den Versand müssen die Hersteller tragen.

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