Intel liefert fehlerhafte Chipsätze wieder aus

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Auf Wunsch von Computer-Herstellern liefert Intel die fehlerhaften Chipsätze der Intel 6 Series wieder aus, knüpft das aber an Bedingungen.

Intel zufolge tauchen die Probleme mit den SATA-Ports nur in bestimmten Konfigurationen auf. Nur in diesen dürfen die Chipsätze, die Intel eigentlich vom Markt nehmen wollte, künftig verbaut werden. Das betrifft beispielsweise Notebooks, bei denen nicht alle Anschlüsse belegt sind.

Erst nach ausgiebigen Diskussionen mit Computer-Herstellern und deren ausdrücklichem Wunsch, die Chipsätze zu verbauen, entschloss sich Intel zu dem Schritt. Hintergrund dürfte wohl sein, dass zwar schon fehlerbereinigte Chipsätze produziert werden, Intel diese aber erst am Mitte Februar ausliefern kann und erst im April wieder die volle Produktionskapazität erreicht. Damit es bei den Herstellern von PCs und Notebooks nicht zu größeren Produktionsausfällen kommt, drängten diese darauf, die fehlerhaften Chipsätze in Geräten verbauen zu dürfen, wo sie keine Probleme bereiten.