Toshiba, Dell und HP tauschen Geräte mit defektem Intel-Chipsatz aus

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Nach Bekanntwerden eines Bugs in Intels Sandy-Bridge-Systemen haben einige Hersteller begonnen, ihre Notebooks zurückzurufen.

Intels Vereinigung von CPU und Grafik in einem Chip ist innovativ, aber hat bei anderen Komponenten des Chipsets unbemerkt zu Fehlern geführt. »Chipzilla« musste daraufhin seine Geschäftsprognosen senken.

Den Großteil des Schadens bei schon ausgelieferten Geräten mit Sandy Bridge müssen wohl die Hersteller übernehmen. Toshiba, Samsung und Gigabyte hatten ihre Rückrufe bereits gestartet, Dell und HP schließen sich nun an. Samsung wolle sogar Schadensersatz zahlen, berichtet der Wirtschaftsdienst Bloomberg, und NEC verschiebe die Veröffentlichung von entsprechenden Gräten nach hinten. Dell erklärt, man werde zwar Geräte austauschen, aber bevor Intel Ersatz liefern könne, werde es wohl April werden.

Betroffen seien laut Intel nur wenige ab Januar ausgelieferte Sandy-Bridge-Systeme, laut Bloomberg sind es weltweit etwa 9 Millionen.

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