IBM: Mittelstand stockt IT-Budgets auf

CloudFinanzmarktUnternehmenVirtualisierung

Laut IBMs aktueller Mittelstandsstudie wollen mehr als die Hälfte der deutschen Mittelständler ihre IT-Budgets erhöhen. Vor zwei Jahren war dazu nur jedes fünfte Unternehmen bereit.

Daran zeigt sich, dass der Mittelstand mittlerweile andere Prioritäten setzt und nicht mehr Kostensenkungen und operative Effizienz im Vordergrund stehen. Wichtigstes Geschäftsziel ist der Studie zufolge ein verbesserter Kundenservice – diesen haben sich 79 Prozent der befragten Unternehmen auf die Fahnen geschrieben. In ihren aktuellen IT-Projekten geht es vor allem um eine Verbesserung der IT-Infrastruktur und das Thema Virtualisierung.

Daneben interessiert sich der Mittelstand zunehmend für Cloud Computing und Business Analytics. Jeweils 70 Prozent der deutschen Unternehmen planen Projekte in diesen Bereichen. Mit Cloud Computing wollen sie vor allem die fixen Kosten für Hardware, Software und Services senken und damit ihre Budgets entlasten, außerdem sind sie flexibler und können ihre Betriebszeiten erhöhen. Mit Business Analytics verbinden sie die Hoffnung, fundierte Informationen für strategische Entscheidungen zu erhalten.

Da solche Projekte sehr komplex sind, werden meist IT-Dienstleister einbezogen, wobei diese nur noch für ein Drittel der Unternehme die klassische Rolle als Reseller von Hardware und Software übernehmen. Zwei Drittel wünschen sich einen beratenden Partner.

»Mittelständische Unternehmen müssen sich heute im globalen Markt positionieren und sich dort meist mit den großen Konzernen messen – da darf die Informationstechnologie nicht zum Hemmschuh werden. Aus diesem Grund übernimmt der IT-Partner immer mehr eine strategische Schlüsselfunktion«, erklärt Doris Albiez, Vice President Geschäftspartner und Mittelstand bei IBM Deutschland.