Studie: Überprüfung von Bewerbern via Google & Facebook kaum verbreitet

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Laut einer Studie des Staufenbiel Instituts ist das Thema Social Media in den Personalabteilungen angekommen. Doch während man die Netzwerke vor allem für Stellenausschreibungen und die Präsentation der Firma nutzt, ist die Überprüfung der Bewerber bei Facbook & Co. die Ausnahme.

Zwei Drittel der deutschen Unternehmen nutzen der Studie Job-Trends Deutschland 2011 zufolge Social Media, um qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Allerdings beschränkt man sich dabei vor allem auf Stellenausschreibungen und das so genannte Employer Branding, den Aufbau eines positiven Images als Arbeitgeber. Nicht einmal jedes zehnte Unternehmen informiert sich online über die Bewerber

Wer das tut, schaut vor allem bei Xing nach, das sich klar als Business-Netzwerk positioniert. Mit Abstand folgen Facebook, Twitter, LinkedIn und YouTube. Verbreiteter als die zielgerichtete Suche in Social Networks ist es, den Namen des Bewerbers zu googeln.

Interessant: Zehn Prozent der befragten Unternehmen gaben an, schon einmal einen Bewerber wegen seines Online-Images abgelehnt zu haben, obwohl die berufliche Qualifikation eigentlich passte. Wohl aus solchen Gründen versucht die Bundesregierung derzeit, das Durchforsten von Social Networks nach Bewerbern zu verbieten – Ausnahmen macht man im Entwurf des Beschäftigtendatenschutzgesetzes allerdings explizit für solche Netzwerke, die der beruflichen Präsentation dienen.