Netgear-Chef nimmt böse Worte über Steve Jobs zurück

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Solange Steve Jobs noch lebe, bekomme Apple seine Zukunft einfach nicht organisiert, hatte Patrick Lo am Montag in Sydney gesagt. Nach mehreren Artikeln zum Thema bereut er nun seine Wortwahl.

Netgear CEO Patrick Lo kritsierte auf einem Journalisten-Lunch in Sydney, Australien, die Chefs von Apple und Microsoft. Dummerweise kam die Presse ihrem Job nach und veröffentlichte im Einzelnen, was Lo von sich gegeben hatte – darunter die Kommentare über Apples fehlende Zukunftsplanung. »Die kriegen das nicht gebacken, solange Jobs noch lebt«, soll er gesagt haben.

Nach dem Medien- und Apple-Kunden-wirbel, den er gestern verursacht hatte, wird Lo nun keinlaut. »War nicht so gemeint«, veröffentlichte er nun in einer Antwort-Mail an das Macintosh-Blog »Macgasm«.  Die Kritik an der geschlossenen Plattform behalte er bei, aber er habe Jobs wirklich nie den Tod gewünscht – im Gegenteil, er wünsche ihm und Apple das Beste. Er bereue zutiefst, dass die Wortwahl so angekommen sei.

Die Kritik kam ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als Sonys Reader-App von Apple nicht angenommen wurde und immer mehr Kritiker nach mehr Offenheit bei Apple riefen – während Apple-Chef Steve Jobs noch im Krankenstand verweilt und Börsenanalysten damit Bauchschmerzen bereitet.

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