IBM stellt sich hinter Android und BlackBerry

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Die Tablets und Smartphones werden wichtige Arbeitsgeräte für das Unternehmen, stellt IBM gerade fest – und passt die eigene Strategie der veränderten IT-Landschaft an.

In drei bis fünf Jahren seien besagte Mobilgeräte in den Bürofluren omnipräsent, schätzt Produkt-Direktor Ed Brill. Insbesondere Android sei auf dem Vormarsch und müsse daher bei Enterprise-Lösungen berücksichtigt werden, kündigt er auf der Lotusphere 2011 in Orlando an. »Nicht in allen Märkten wird sich Android durchsetzen, daher müssen wir auch andere Systeme wie BlackBerry oder Symbian beachten«, ergänzt Brill.

Man sei im Hause IBM längst dabei, Apps für Android-, Apple-, RIM- und Nokia-Geräte zu programmieren. »Das ist natürlich eine Herausforderung und auch ganz schön teuer«, bedauert der Manager. Daher habe man schon einige Mobilsysteme wie etwa MeeGo oder Windows Phone 7 bislang bewusst ausgeklammert, da hier keine Nachfrage auf Enterprise-Ebene bestehe.

Besonders erfreulich entwickele sich die Beziehung zu Research in Motion. So werden BlackBerry-Modelle die kommende cloudbasierte Lösung LotusLive Symphony unterstützen. RIM-Manager Jim Balsillie bestätigte in Orlando, dass auch auf dem angekündigten BB PlayBook-Tablet Lotus- und Domino-Apps lauffähig sein werden. Das Mobilgerät sei mit seiner Online-Performance, den Security-Maßnahmen und seinem Multitasking ideal geeignet für die Enterprise-Software, betont Balsillie.