ARM steigert Gewinn um 74 Prozent

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Die stromsparende Chip-Architektur aus Großbritannien feiert Siegeszüge in Smartphones und Tablet-PCs.

In den neuen ARM-Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2010 zeigt sich ein Gewinn von 34,9 Millionen britischen Pfund bzw. fast 41 Millionen Euro. Das sind sagenhafte 74 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres (20,1 Millionen Pfund).

Die Briten haben ihr Geschäftsmodell schon vor 20 Jahren schlau angelegt – die offenen ardwareschnittstellen für eigene Erweiterungen der Lizenznehmer und die Stromsparfunktionen ihrer Architektur haben in den letzten Jahren den Markt erobert. Kosten für eigene Produktion fallen fast nicht an – das machen die Lizenznehme wie etwa Nvidia mit dem Tegra2. Sogar Microsoft habe nun in solche Lizenzen investiert, Firmen wie Qualcomm und TI sind schon länger ARM-Kunden.

Die derzeitigen Lizenznehmer hätten im vierten Quartal insgesamt 1,8 Milliarden ARM-Chips ausgeliefert und 1,1 Milliarden Stück in mobilen Geräten verbaut. 700.000 Exemplare seien zudem in Geräten wie SSDs oder intelligenten Stromzählern integriert worden.

Den Umsatz konnten die Briten um 34 Prozent auf 113,9 Millionen britische Pfund (133,2 Millionen Euro) steigern. Für die Zukunft versprechen auch die neuen Multicore-Architekturen eine weitere Einnahmenschwemme, und die Kooperation mit IBM bei der Forschung senkt die Kosten.

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