Paessler beschleunigt Netzwerküberwacher PRTG

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Mit Version 8.2 setzt der PRTG Network Monitor komplett auf ein selbst entwickeltes Datenbankformat, was vor allem der Performance gut tun soll. Zudem gibt es neue Sensor-Typen und ein verbessertes Auto-Discovery-System.

Bislang kam Paesslers selbst entwickeltes Datenbankformat nur für die Verwaltung der Monitoring-Daten zum Einsatz, nun verwendet man es auch für Log-, To-Do- und Toplisten. Diese sollen sich dadurch bis zu 300 mal schneller ausgeben lassen, verspricht der Hersteller, wobei vor allem komplexe Systeme mit 500 und mehr Sensoren profitieren.

Nach einem Upgrade auf PRTG Network Monitor 8.2 werden die alten Datenbanken beim Start umgewandelt, was ein paar Sekunden oder Minuten dauern kann. Lediglich die mehrere Gigabyte große Toplist-Datenbank wird erst nach dem Start im Hintergrund umgewandelt, wenn das System läuft.

Darüber hinaus bringt die neue PRTG-Version einige neue Sensor-Typen mit, unter anderem für DHCP, SSH VMware ESX(i), jFlow V5 sowie für Virtuozzo Container. Überarbeitet wurde auch das Auto-Discovery-System, das nun 95 Prozent aller Sensor-Typen abdeckt und dadurch, abhängig von Netzwerk, zwischen 20 und 50 Prozent mehr Sensoren bei einem Scan entdeckt. Die automatischen Scans lassen sich nun auf eine bestimmte Tageszeit legen, zudem gibt es fünf neue Device-Templates, unter anderem für Linux SNMP, Server RDP und XEN Server.