Oracle büßt für Suns Behörden-Bestechung

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Mit Sun Microsystems hat Oracle auch ein Problem gekauft: Die Sun-Vertriebsleute bestachen Staatsbedienstete, um Software zu überhöhten Preisen an Behörden verkaufen zu können.

Oracle zahlt 46 Millionen Dollar Strafe wegen Bestechung, teilt das US-Justizministerium mit.

Sun habe gleich mehrere Gesetze übertreten, als Lösungen an Behörden verkauft wurden. Man habe Wiederverkäufern sogar Prämien für den Einsatz von Bestechungsgeldern für das Erwirtschaften überhöhter Preise gezahlt. Dabei sage ein Gesetz, man dürfe von Regierungsstellen nicht mehr Geld verlangen als von der Privatwirtschaft.

Die Strafe ist mehr oder weniger ein Vergleich, um damit auch bei weiteren Anschuldigungen wegen Bestechung, Fehlaussagen vor Gericht und Falschangaben bei Vertragsverhandlungen zu einem gütlichen Ende zu kommen.

Auch Oracle selbst – mit Entgleisungen auch schon vor dem Sun-Erwerb – als auch HP würden noch untersucht. Vereinbarungen in diesem Zusammenhang wurden schon getroffen mit Cisco und EMC.

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