LotusLive Symphony verbessert Teamarbeit in der Firma

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Auf der hauseigenen Messe Lotussphere 2011 gab IBM einen detaillierten Ausblick auf die cloudbasierte Software LotusLive Symphony.

Die Zusammenarbeit zwischen Firmen, Unternehmenssparten und den Mitarbeitern untereinander soll durch die sozialen Mechanismen und Coop-Funktionalitäten in LotusLive Symphony stark verbessert werden. IBM will damit nicht nur große Konzerne oder Firmengruppen unter die Arme greifen, sondern denkt auch an kleine Firmen und Start-Ups.

»Symphony wird aussehen wie ein sozialer Web-Editor, um damit Dokumente zu erzeugen, Präsentationen und Tabellen aufzubauen. Mit dem Unterschied, dass man diese direkt mit anderen Nutzern in der Cloud teilen und gemeinsam daran arbeiten kann«, erklärt Lotus-Direktorin Bethann Cregg. Der Erzeuger eines Dokuments entscheide direkt, wer noch darauf zugreifen dürfe.

Bei Bedarf und wenn gewünscht dürfen auch Nichtnutzer des LotusLive-Services auf Dokumente der Cloud zugreifen. Wichtig, sobald Firmen zum Beispiel wichtige Produkt- oder Service-Unterlagen ihren Kunden zur Einsicht öffnen möchten. Für solche Zwecke können sie dann Gäste-Accounts einrichten, die natürlich nicht das volle Leistungsspektrum besitzen. An jedem Dokument dürfen mehrere Autoren mitwirken, Kommentare dazu können in Echtzeit abgegeben werden und zu jedem Dokument gibt es ein Profil, das die Beteiligten auflistet.

LotusLive Symphony hängt in der Cloud und umgeht daher die firmeneigene Firewall, was die Kollaboration mit externen Firmen, Filialen und Kunden erleichtere. Oder auch die Nutzung fremder Werkzeuge wie Salesforce Chatter. Daher werde es auch ein browserbasiertes Dashboard geben, das die Übersicht im firmeneigenen Dokumentdschungel erleichtere. Die Funktion »Activity Stream« helfe den Mitarbeitern, E-Mail-Strom sowie alle sozialen und unternehmerischen Beiträge und Inhalte zu überblicken.

LotusLive Symphony soll in der zweiten Hälfte des Jahres verfügbar werden. Basispreis sei 3 Dollar pro Nutzer und Monat. Wer alle Werkzeuge sowie Engage- und Note-Anbindung benötige, könne den Preis schrittweise auf bis zu 10 Dollar pro Nutzer/Monat hochtreiben.