16 Prozent der GalaxyTabs werden zurückgegeben

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Das Wall Street Journal bezweifelte die Zahlen zum Erfolg des Samsung GalaxyTab. Sie bezogen sich nur auf den Handel, nicht darauf, wie viele Exemplare dieser weiterverkaufen konnte. Und nun kommt eine neue Meldung obendrauf: Die Rückgabequote in den USA ist immens hoch.

»Konsumenten kaufen viel weniger GalaxyTabs als gedacht«, veröffentlichte das WSJ-Technikblog AllThingsDigital gestern. Zwei Millionen verkaufte Geräte hatte Samsung gemeldet. Heute setze die New York Post  noch einen drauf: 15 Prozent der Kunden gäben das Gerät wieder zurück. Überschrift: »GalaxyTab ein schwaches Licht«. AllThingsD-Mitarbeiter John Paczkowski hat bei der Quelle ITG Investment Research nachgefragt, die die Daten von mehreren tausend Mobilfunk-Stores in den USA sammelt.

Ergebnis: Schon im November und Dezember verzeichnete man 13 Prozent Rückgaberate, und die Rate steigt – inzwischen ist sie nach Weihnachten schon auf 16 Prozent geklettert – ein Prozent mehr als noch die New York Post meldete. Paczkowski findet das eine ganz hässliche Zahl: Beim iPad hätte Verizon nur 2 Prozent zurücknehmen müssen.

Ein Schuldiger ist auch schon gefunden: Google. Im Herbst sagte deren Mobildirektor Hugo Barra in einem Interview, Android 2.2 sei noch nicht weit genug für den Einsatz in Tablets, denn man habe es vor allem für Smartphones gemacht. Da müsse man noch auf Version 3 warten, denn sonst würden viele Apps nicht laufen. Samsung und andere verbauten Froyo alias Android 2.2 trotzdem.

Vielleicht wird es das zum Mobile World Congress angekündigte GalaxyTab 2 wiedergutmachen.

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