Intel: Ein Kabel für alles

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Intel hat eine neue Netzwerk-Technik vorgestellt, mit der der gesamte Datenverkehr über einen einzigen Kabeltyp laufen soll. Angeblich senkt die Technik auch den Strombedarf um bis zu 50 Prozent.

Ein Großteil des Budgets, das IT-Manager zur Verfügung haben, wird für die Pflege der Infrastruktur verwendet und nicht für Innovationen. Das behauptet Kirk Skaugen, Netzwerk-Spezialist beim Chipriesen Intel (Vice President and General Manager, Data Center Group, Intel).

Hier will Intel nun mit seiner Initiative »Open FcoE« Abhilfe schaffen. Im Kern geht es darum, die hoch komplizierte Infrastruktur von Netzwerken zu vereinfachen und auf gemeinsame offene Standards zu setzen.

Einen wesentlichen Beitrag hierzu soll Intels neue Netzwerktechnik (free unified networking technology) leisten, die den gesamten Datenverkehr über einen einzigen Kabeltyp mit Intels 10 Gigabit Ethernet Server-Adaptern laufen lässt. Die IT-Manager können damit alle Ihre Daten-und Speicher-Netzwerke mit demselben Kabelstandard bedienen. Interessant dürfte die Lösung vor allem für Anbieter größerer Rechenzentren im Zusammenhang mit Cloud Computing sein.

50 Prozent weniger Strom

Angeblich lassen sich damit die Kosten für die Infrastruktur um bis zu 29 Prozent senken. Die Kosten für die Verkabelung soll sogar um bis zu 80 Prozent sinken und die für den Strombedarf um fast 50 Prozent.

Laut Intel unterstützen Hersteller wie Cisco, Dell, EMC, NetApp, Oracle and Red Hat den Open FcoE-Standard.
Der Informationen hierzu gibt es auf Intels Webseite Unified Networking.