Schwaches Schlussquartal bei Nokia

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Der finnische Handy-Hersteller steckt noch immer in der Krise. Im letzten Quartal 2010 konnte man weniger Handys verkaufen als ein Jahr zuvor – der Gewinn brach ein.

Der neue Nokia-Chef Stephen Elop sprach zwar von einer soliden Leistung und ermutigenden Trends, räumte aber auch ein, dass Nokia noch einigen bedeutenden Herausforderungen gegenüber stehe. Die Industrie habe sich verändert, und nun sei es »für Nokia an der Zeit, sich schneller zu ändern«.

Das vierte Quartal 2010 schloss Nokia mit einem Umsatzwachstum von sechs Prozent auf 12,6 Milliarden Euro ab, der operative Gewinn brach um 23 Prozent auf 884 Millionen ein. Insgesamt konnte der finnische Hersteller im vierten Quartal 123,7 Millionen Mobiltelefone verkaufen – 3 Prozent weniger als im letzten Quartal 2009. Zwar ging nur der Absatz einfacher Handys zurück, während man immerhin 36 Prozent mehr Smartphones verkaufen konnte – 28,3 Millionen Stück. Doch der Smartphone-Markt entwickelt sich viel besser, weshalb Nokia hier weiter Marktanteile verliert. Auf nur noch 31 Prozent kommt man laut Nokia, nachdem es im dritten Quartal 2010 noch 38 Prozent waren.