Intel will Fibre Channel und Ethernet verschmelzen

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Intel hat einen kostenlosen Software-Werkzeugkasten veröffentlicht, mit dem Vereinigung (Unification) von Ethernet und Fibre Channel im Rechenzentrum leicht gelänge. Damit peilt der Konzern einen De-facto-Standard an.

Der Technologiekonzern geht davon aus, dass viele Unternehmen und IT-Dienstleister dem Vorschlag folgen dürften, da es bei neuen Data Centers zu spürbaren Einsparungen führe. So waren bisher die Gigabit Ethernet Server Adapter der X520-Familie nicht upgradebar, um Fibre Channel und Ethernet über ein Kabel zu realisieren. Intels Unified-Vorschlag führe direkt zu »Open fibre channel over Ethernet« (Open FCoE).

»Bislang gab es keinen Ethernet-Provider, der eine passende Lösung zu einem sinnvollen Preis vorzuweisen hatte. Wir haben in diesem Feld nun das Unified-Network geschaffen«, betont Intels Netzwerkmanager Tom Swinford. Beim Neubau mit einer Single-Pair-Verbindung auszukommen wo sonst acht bis zehn Ethernet-Ports neben zwei Fibre-Channels saßen, reduziere nicht nur den Aufwand für die Verkabelung und den Materialeinsatz, sondern spare später bis zu 50 Prozent des Stromverbrauchs bei den Servern, rechnet Intel vor.

Der Vorgabe des Technologiekonzerns schließen sich EMC, Microsoft, Red Hat, Cisco, Brocade und Netapp an. Laut Intel seien deren kommende Produkte für ihre Unified-Vorgabe zertifiziert.