Neue iPad-Konkurrenz von Asus, AOC und Fujitsu

von Mehmet Toprak 1

Eee Pad Memo

Als »kompakten Allrounder« stellt Asus das Eee Pad Memo vor. Konzipiert als mobiles Notizbuch, ist ein Stift im Lieferumfang dabei, mit dem der Anwender handschriftliche Notizen auf dem 7-Zoll-Bildschirm machen kann. Statt schneller Nvidia-Chips hat Asus einen Snapdragon-Prozessor von Qualcomm verbaut, der auch in manchen Smartphone verwendet wird.

Asus Eee Pad Memo (Foto: Asus)

Eee Slate EP121

Das leistungsstärkste und gleichzeitig teuerste Modell ist der Slate EP121. 12-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten, Intels schneller Notebook-Prozessor Core i5 Dual Core und maximal 4 Gigabyte Arbeitsspeicher versprechen gute Rechenleistung. Passend dazu arbeitet der Slate mit Windows 7 Home Premium. Ein Digitizer-Stift für besonders präzise Eingaben liegt bei, zudem lässt sich eine externe Tastatur über Bluetooth anschließen. Bei der Festplatte wählt der Anwender zwischen einer SSD mit 32 oder 64 Gigabyte Speicher.

Asus Eee Slate EP121 (Foto: Asus)

Die endgültigen Preise stehen noch nicht fest, zumal einige technische Details noch nicht festgelegt sind. Immerhin nennt Asus schon die zu erwartenden Dollarpreise.
Eee Pad Slider: 499 – 799 Dollar
Eee Pad Transformer: 399 – 699 Dollar
Eee Pad Memo: 499 – 699 Dollar
Eee Slate EP121: 999 – 1099 Dollar

Fujitsu mit Slate Tablet

Der IT-Riese Fujitsu bringt zur CeBIT ebenfalls einen Tablet-Rechner. Das 10,1-Zoll-Tablet mit Windows 7 soll sich als schickes »Prosumer«-Gerät im Unternehmensumfeld etablieren. Das Slate-Tablet bietet deshalb auch eine Reihe von Sicherheitsfunktionen und wird im 2. Quartal 2011 auf den Markt kommen. Preis und weitere technische Details sind im Moment noch nicht klar.

Rätselraten um Microsoft

Auch Anbieter wie Dell, HP, Research in Motion, Acer oder Samsung werden in den nächsten Monaten mit eigenen Tablet-Kreationen, bzw. deren Upgrades, auf den Markt kommen. Nur einer fehlt merkwürdigerweise: Microsoft. Dabei war es der Softwareriese aus Redmond gewesen, der 2002 das Tablet-Format aus der Taufe gehoben hatte. Doch trotz der vollmundigen Ankündigung und der Unterstützung durch große Partner wie Acer, Toshiba und HP konnte sich der Tablet-PC auf Windows-Basis niemals etablieren.

Microsofts Neuauflage »Courier« sorgte zwar 2009 für viele heiße Gerüchte, hat es aber offensichtlich nicht über den Projektstatus hinaus geschafft. So bleibt die spannende Frage, wann und ob überhaupt Microsoft einen neuen Tablet-PC vorstellt.

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Letzter Kommentar




Eine Antwort zu Neue iPad-Konkurrenz von Asus, AOC und Fujitsu

  • 29. Januar 2011 à 19:03 von doddn

    Warte schon sehnsüchtig auf das Tab von ASUS. Gibt es schon ein Genaues Datum der Veröffentlichung?

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