PandaLabs durchleuchtet Cloud-Computing für Cyberkriminelle

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Die Mitarbeiter der Sicherheitsfirma haben sich getarnt, um die Schwarzmarktpreise von digital gestohlenen Bankdaten zu erfahren.

Dienstleistungsangebote per Web für Kriminelle, etwa Geldwäsche und Kreditkartendiebstahl, gibt es schon eine Weile. In einem Report fassten nun die PandaLabs-Mitarbeiter zusammen, was Ihnen so alles angeboten wurde. Das Netzwerk der dubiosen Online-Mafia ist schließlich über Web, Facebook, Twitter und andere Kanäle erreichbar.

Mit unterschiedlichsten Wegen verschleierten die Online-Kriminellen ihre Persönlichkeit, und es stellte sich heraus, dass das zwielichtige Tun in geordneten Bahnen wie im normalen Handel abläuft. Ein Dienstleitungskatalog etwa zeigt die verfügbaren »Services« und wird ebenso wie bei den Lebensmittel-Discountern mit Sonderangeboten »angeteasert«, reicht aber bis zu den genau angepassten Dienstleistung-Kostenvoranschlägen, eben wie beim Handwerker.

So sind reine Kreditkartendaten schon zu zwei US-Dollars erhältlich, damit verbundene Informationen über die verfügbaren Geldmengen kosten schon 80 Dollar – oft mit kleinem Startbonus wie im generellen Onlinehandel üblich. Je nachdem, wie sicher man die Daten missbrauchen kann und wie viel man hier »erwirtschaften« kann, gehen die Preise nach oben.

Selbst gefälschte Geldautomaten sind im Angebot, auch Software-Entwickler für Onlineseiten-Fälschungen sind zu haben.

Anschließend bewirbt Panda seine Schutzmaßnahmen gegen das Abhandenkommen von Daten – also zum Beispiel seine aktuelle Security-Software.

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